Linken-Vorschlag nach Familienfeiertag: Welche Familie soll gemeint sein?

Andrea Kersten Pressemitteilung

 

Der Fraktionsvorsitzende der Linken im Sächsischen Landtag, Rico Gebhardt, hat Medienberichten zufolge einen Feiertag für Familien vorgeschlagen. Nach Vorbild des Kindertages solle das eine Gesellschaft würdigen, die an humanistischen Werten des Zusammenlebens interessiert sei.

Andrea Kersten, MdL der Blauen Partei und Mitglied der Blauen Gruppe im Sächsischen Landtag, kommentiert:

„Rico Gebhardt muss mir unbedingt erklären, welche Familie denn gemeint sein soll. Sind es nicht die Linken und ihnen nahestehende Gruppierungen, die unvermindert das klassische Familienbild nihilieren wollen? Denen es bei der Einführung des X-ten Geschlechtes nicht schnell genug gehen kann und die biologische Realitäten möglichst vergessen machen wollen? Die eine Konstellation von Vater, Mutter und Kind als rückständig betrachten, weil es ‚rechts‘ sei, sich zum gewachsenen Familienbild zu bekennen? Haben sie nicht der ‚Ehe für alle‘ das Wort geredet, wohl wissend, dass damit die traditionelle Verbindung zwischen Mann und Frau, also die Keimzelle einer jeden Familie, ad absurdum geführt wird? Welche Familie ist es also, die Herr Gebhardt hier per Feiertag würdigen möchte?

Abgesehen davon zeugen Aktivitäten der Linken wie Ausbau von Ganztagsangeboten, kostenfreie Kitabesuche oder schnelle Rückkehr der Eltern in Vollzeittätigkeit mitnichten von Maßnahmen, die das familiäre Zusammenleben stärken.

Nichts wäre gegen einen Familienfeiertag einzuwenden. Wenn aber ausgerechnet jene nach Einführung schreien, die ein tradiertes Lebensmodell als Relikt einer christlich-patriarchalischen Gesellschaft brandmarken und am liebsten abschaffen wollen, ist das unglaubwürdig. Und nicht zuletzt eine Verhöhnung derer, die sich zur gewachsenen Familie aus Vater, Mutter und Kindern bekennen.“

18.04.2018

Blaue Gruppe im Sächsischen Landtag

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