Erziehungsumfrage: Erst debattieren, wenn es etwas zu sagen gibt!

Zum Aktuellen Debattenthema der Fraktionen CDU und SPD, „Gesagt – gefragt! Qualitätspakt frühkindliche Bildung jetzt“ erklärt Andrea Kersten, MdL der Blauen Partei, bildungspolitische Sprecherin der Blauen Gruppe im Sächsischen Landtag:

„Mir ist nicht klar, warum der Landtag diese Debatte führt. Denn alles, was heute zur Diskussion kam, war nichts anderes als das, was bisher in den Pressekonferenzen gesagt, in den sächsischen Zeitungen geschrieben und auf den Webseiten des Kultusministeriums beworben wurde.

Dabei hätte das Plenum tatsächlich einige neue Punkte aufgreifen können. Etwa, warum sich die Arbeit der Tagesmütter nicht in der Umfrage widerspiegelt. Wie sich zu den bisher aufgeworfenen Kritiken positioniert wird. Vor allem: Wie mit missbräuchlicher Teilnahme an der Umfrage umgegangen wird.

Denn jeder kann den Fragebogen beantworten. Jene, die nicht aus Sachsen kommen und auch die, die vom Thema überhaupt nicht tangiert werden. Eine Mehrfachteilnahme wird nicht unterbunden! Verfälschte Daten dürften dann ein fragwürdiges Ergebnis liefern.

So löblich eine Plattform für direkte Beteiligung auch ist: Wir sollten erst dann diskutieren, wenn es tatsächlich etwas zu sagen gibt.“

25.04.2018

Blaue Gruppe im Sächsischen Landtag

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