Andrea Kersten

Landtagsabgeordnete für Sachsen

Abschaffung der Bildungsempfehlung – Flop mit Ansage

Nachdem die Bildungsempfehlung für das Gymnasium von CDU-Kultusministerin Kurth abgeschafft wurde, müssen die Gymnasien im neuen Schuljahr 826 zusätzliche Schüler in 30 weiteren Klassen verkraften. Der Hälfte dieser Schüler wurde nach einem Test empfohlen wegen fehlender Leistung auf die Oberschule zu gehen, aber nur wenige Eltern hielten sich an diesen Rat, berichtet die „Sächsische Zeitung“.
Dazu erklärt die AfD-Landtagsabgeordnete, Andrea Kersten, Mitglied im Schulausschuss:

facebook-Banner_MdL-Andrea-Kersten_2017-07-28_Bildungsempfehlung„Diese Entwicklung war mehr als vorhersehbar und die AfD-Fraktion hat eindringlich davor gewarnt. Nun werden die Gymnasien von Schülern geflutet, die das Leistungsniveau für diese Schulart nicht besitzen und deshalb den an einem Gymnasium anspruchsvolleren Unterricht für den Rest der Klasse verhindern. Letztendlich wird das gesamte Leistungsniveau des Gymnasiums nach unten gezogen.
Viele Schüler, denen nach dem Test zur Oberschule geraten wurde, werden im Gymnasium scheitern und möglicherweise Schwierigkeiten auf ihrem weiteren Lebensweg haben. Zudem wird die Oberschule geschwächt und der betrieblichen Berufsausbildung weitere Schulabgänger entzogen.
Ohne Not bringt die CDU das bewährte sächsische Bildungssystem, welches seit Jahren Pisa-Sieger ist, in Gefahr. Immer mehr werden die Christdemokraten zu Handlanger links-ideologischer Politik, der Intelligenzunterschiede bei Schülern und Leistungsdenken ein Dorn im Auge sowie einem allgemeinen Akademisierungswahn verfallen ist. Die Staatsregierung hat in der Bildungspolitik kläglich versagt.“