Andrea Kersten

Landtagsabgeordnete für Sachsen

CDU kippt bisherige Politik und verankert das „soziale Geschlecht“ in die Sexualerziehung an Schulen

Das Kultusministerium hat die längst angekündigte Überarbeitung des „Orientierungsrahmens für die Familien- und Sexualerziehung an sächsischen Schulen“ veröffentlicht.

09Dazu erklärt die sächsische AfD-Landtagsabgeordnete und Mitglied im Schulausschuss, Andrea Kersten:

„Wie bereits auf vielen anderen Politikfeldern wirft nun auch die sächsische CDU die letzten Reste konservativer Politik über den Haufen. Mit der Implementierung des sogenannten ‚sozialen Geschlechts‘ (=Gender) in den Orientierungsrahmen und damit in die sexuelle Erziehung unserer Kinder nimmt sie die Position linksgrüner Gender-Ideologen an. Nach deren Auffassung ist das Geschlecht nicht mehr nur angeboren, sondern vor allem anerzogen und könne demzufolge nach eigenem Gutdünken abgestreift und verändert werden.

In diesem Zusammenhang ist es besonders bedauerlich und fatal, dass das in der Sächsischen Verfassung verankerte Recht der Eltern, über die Bildung ihrer Kinder zu bestimmen, gerade in dieser sensiblen und vor allem privat-persönlichen Thematik explizit torpediert wird. Mit der Formulierung ‚Ein Mitbestimmungsrecht der Eltern über Ziele, Inhalte, …. besteht nicht.‘ sollen Eltern klar und deutlich ‚draußen‘ gehalten werden. Und das, obwohl es zunehmend bundesweite Proteste gegen die Frühsexualisierung unserer Kinder gibt. Gerade deshalb wäre es mehr als nötig gewesen, in dieser Sache umzusteuern und die Eltern ins Boot zu holen. Genauso sieht selbstgefällige Politik aus.

Die AfD-Fraktion steht auf dem Standpunkt, dass Sexualerziehung in allererster Linie Sache der Eltern und nicht des Staates ist. Schulen sind Stätten, an denen vorrangig Bildung vermittelt wird und sexuelle Umerziehung zu unterbleiben hat.“