Andrea Kersten

Landtagsabgeordnete für Sachsen

Erfolgreicher AfD-Protest bei Lehrermangel

Im Gymnasium Mittweida konnte seit Schuljahresbeginn der Chemieunterricht nicht mehr im vorgeschriebenen Umfang gehalten werden, weil ein Chemielehrer in Rente ging. Nach Protest der AfD-Landtagsabgeordneten Andrea Kersten, die ein Büro in Mittweida betreibt, wurde nun ein neuer Chemie-Lehrer eingestellt.

03„Die Sächsischen Bildungsagenturen und Schuldirektoren bemühen sich sehr, neue Lehrer einzustellen und den Unterrichtsausfall in Grenzen zu halten“, freut sich Kersten. „Sie werden allerdings von der Staatsregierung seit Jahren im Regen stehen gelassen. Es bedarf Mathematik-Kenntnisse auf Grundschul-Niveau um auszurechnen, wie viele Schüler es in Zukunft geben wird und wie viele Lehrer in Pension gehen.

Der CDU war diese einfache Rechenaufgabe in den letzten zehn Jahren entweder zu mühsam oder sie hat die Schulpolitik sehenden Auges an die Wand gefahren. Lange Zeit wurden kaum sächsische Lehramtsabsolventen eingestellt. Nun sind diese in andere Bundesländer abgewandert und der Freistaat muss bei fast der Hälfte aller Neueinstellungen auf pädagogisch unausgebildete Seiteneinsteiger zurückgreifen.“