Andrea Kersten

Landtagsabgeordnete für Sachsen

Falsche Politik: Arabisch-Kurse an Sachsens Schulen statt mehr Lehrer für regulären Unterricht!

Laut „Freie Presse“ teilte die Sächsischen Bildungsagentur (SBA) mit, dass zwei Pädagogen als Arabisch-Lehrer gewonnen wurden. Der Arabisch-Unterricht – für den die SBA in Chemnitz Bedarf sehen würde – werde nachmittags für Mädchen und Jungen von Grundschulen, Oberschulen und Gymnasien angeboten und sei nicht verpflichtend, erklärt der Sprecher.

facebook-Banner_MdLAndreaKersten_2016-06-16_Arabisch-KurseDazu erklärt die AfD-Landtagsabgeordnete, Andrea Kersten, Mitglied im Schulausschuss:

„Die Landesregierung unternimmt zur Zeit die größten Anstrengungen, schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen, die hier Asyl beantragen die deutsche Sprache beizubringen. Dazu unterhält die Staatregierung derzeit rund 514 Vorbereitungsklassen mit über 8.700 Schülern. Unterrichtet werden sie von 843 Lehrern. Allein diese Zahlen lassen daran zweifeln, dass die Staatsregierung eben nicht davon ausgeht, dass die überwiegende Zahl jemals wieder in ihre Heimatländer zurückkehren wird. Die Sachsen finanzieren schon jetzt den Unterricht in den Vorbereitungsklassen mit 14 Millionen Euro. Nun stellt die SBA auch noch Lehrer ein, damit Arabisch gelehrt werden kann. Die Forderungen der AfD-Fraktion nach mehr Lehrern für das in Not geratene sächsische Schulsystem, sowie eine bessere Bezahlung für Lehrer aller Schularten werden immer wieder vom Kartell der Konsensparteien abgelehnt. Nun sollen ohne Not Millionen für Migranten ausgegeben werden. Für Arabischunterricht in den Schulen sehen wir jetzt und auch künftig keinen Bedarf.“