Andrea Kersten

Landtagsabgeordnete für Sachsen

Inklusion der CDU-SPD-Regierung zum Scheitern verurteilt!

Für die geplante, vollumfängliche Inklusion an sächsischen Schulen erhalten Grundschullehrer keine Unterstützung durch die Staatsregierung. Auch hat die Staatsregierung kein entsprechendes Weiter- oder Fortbildungskonzept. Das geht aus einer Kleinen Anfrage der AfD-Fraktion (Drs. 6/5488) hervor.03

Dazu erklärt Andrea Kersten, Mitglied im Ausschuss für Schule und Sport:

„Nicht umsonst müssen sich angehende Förderschullehrer über Jahre hinweg im Studium sonderpädagogisches Fachwissen aneignen. Daher können Schüler mit Förderbedarf auch am besten in Förderschulen unterrichtet werden. Nur hier erfahren sie beste Betreuung, und nur hier sind Schulen den Bedürfnissen der Schüler entsprechend ausgestattet. Es ist ein Skandal, dass die ‚Gestaltung inklusiver Unterrichtsangebote einer Qualifizierung im Prozess‘ bedarf. Das wertet Förderschullehrer ebenso ab, wie es Grundschullehrer überfordert.

Noch ein viel größerer Skandal aber ist es, dass es keinerlei wissenschaftliche Beweise gibt, die einen messbaren, positiven Effekt des inklusiven  Unterrichts für Regel- und Förderschüler belegen! 

Dass ‚belastbare aktuelle Studien kaum verfügbar‘ sind, lässt darauf schließen, dass Millionen Euro Steuergelder in ein ideologisches Projekt versenkt werden sollen, dessen Praktikabilität durch das Bremer Desaster seit 2009 tagtäglich ad absurdum geführt wird. Es ist blinder Gehorsam, einem überstürzt und ungeprüft eingeführten Konzept auf Bundesebene zu folgen. Schulen sollen Wissen vermitteln. Sie sind kein Ort sozialer Experimente, durch die Kinder hinter ihren Möglichkeiten zurückbleiben müssen. Die AfD-Fraktion lehnt diese Art so genannter Inklusion ab.“