Andrea Kersten

Landtagsabgeordnete für Sachsen

Inklusion funktioniert kaum – AfD-Fraktion fordert weiterhin Förderschulen für Sachsen

In einem Artikel der Tageszeitung „WELT“ wird berichtet, Bundesländer, die die Inklusion vorantrieben, seien vom Ergebnis enttäuscht. Gerade Schleswig-Holstein, Bremen und Hamburg hätten es versäumt, die personelle Ausstattung der Schulen mit dem Bedarf der behinderten Schüler in Deckung zu bringen. In Sachsen fordert die SPD immer wieder die Abschaffung der bisherigen Förderschulen und eine vollständige Inklusionspolitik06Dazu erklärt die schulpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Andrea Kersten:

„Bereits kurz nach dem Einzug der AfD in den Landtag stellten wir ein 10-Punkte-Papier vor, das die Abschaffung der Schreibschrift als falsch brandmarkte und die enormen Vorteile aufführte, die beim Erlernen der klassischen Handschrift zu Tage treten. Dass die heute gelehrte Druckschrift ihre Kinder zu ‚Sprachstotterern‘ und Abgehängten in sprachlichen Fähigkeiten macht, dämmert nun auch Lehrern, Eltern und Fachleuten. So wie die AfD setzen sie sich dafür ein, den Grundschülern das Schreiben so beizubringen, wie es schon vielen Generationen vorher beigebracht wurde: mit gedanklicher und geschriebener Verbindung der Buchstaben untereinander.

Bedenklich bleibt allerdings, welchen Stellenwert die schöne, alte Schreibschrift in manchen Bundesländern noch hat. So wie Singen, Werken, Heimatkunde oder Handarbeit ist sie für manche Bildungsminister nur ein antikes Überbleibsel aus einer alten, vermeintlich rückwärtsgewandten Gesellschaft, die nicht mehr dem ‚bunten‘ Zeitgeist entspricht und verschwinden soll.“