Andrea Kersten

Landtagsabgeordnete für Sachsen

Staatsregierung kann Lehrermangel nicht lösen

Um den akuten Lehrermangel abzudämpfen, will das Kultusministerium 1.200 neue Lehrer einstellen. Doch 200 Stellen sind immer noch unbesetzt und das Ministerium zählt zu den Neueinstellungen auch die Entfristung von befristeten Verträgen.

932Dazu erklärt die AfD-Landtagsabgeordnete, Andrea Kersten, Mitglied im Schulausschuss:

„Statt wie die Staatsregierung Nebelkerzen zu werfen, erarbeitet die AfD-Fraktion echte Lösungen. Mit unserem Antrag „Sofortmaßnahmen zur Lehrergewinnung“ (Drs. 6/5135) im letzten Plenum haben wir solche handfesten Lösungen zur Beseitigung des Lehrermangels vorgeschlagen. Staatsregierung, Koalition und die anderen Oppositionsparteien lehnten unseren Antrag ab. Nun braucht sich Kultusministerin Kurth nicht wundern, wenn Sie bei der Neueinstellung von Lehrern keine Erfolge erzielt.

Der Lehrermangel in Sachsen wird sich noch weiter verschärfen, da in den nächsten Jahren tausende Pädagogen in den Ruhestand gehen werden und der Markt für neue Absolventen leer gefegt ist. Daher vertreten wir den Standpunkt, dass es hier einer parteiübergreifenden Zusammenarbeit des Parlaments bedarf. Wenn es um die Zukunft unserer Kinder geht, sind politische Grabenkämpfe fehl am Platz. Wir brauchen jetzt und sofort entsprechende Maßnahmen, damit die Krise nicht in einer Katastrophe endet.“

Drs. 6/5135: Sofortmaßnahmen zur Lehrergewinnung