Andrea Kersten

Landtagsabgeordnete für Sachsen

Vater, Mutter, Kind sind kein Auslaufmodell, Ministerin Köpping!

Seit 2005 finden in Sachsen Schulaufklärungsprojekte zum Thema „Aufklärung über vielfältige Lebensentwürfe stärkt Toleranz“ statt. Wurden damals 23 ausschließlich neunte Klassen mit diesen Projekten konfrontiert, so waren es im Jahr 2015 bereits 133 Klassen – beginnend nun bereits im Grundschulalter! Bei der Familien-und Sexualerziehung werden inhaltlich u.a. Projekte zur „Akzeptanz und Toleranz gegenüber unterschiedlichen sexuellen Orientierungen, Verhaltensweisen und Lebensstilen“ angeboten.   

01Dazu erklärt die AfD-Landtagsabgeordnete, Andrea Kersten, Mitglied im Schulausschuss:

„Erschreckend ist nicht nur die zunehmende Präsenz solcher Projekte an sächsischen Schulen, sondern dass auch die Zielgruppe immer jünger wird. Nahmen 2005 nur Neuntklässler an diesen Projekten teil, sind 2015 bereits dritte Klassen einbezogen worden. Ist sexuelle Orientierung ein Thema für Drittklässler?

Es ist erstaunlich, welche Themen der schulischen Gesundheitsförderung zugerechnet werden. Laut Auskunft der Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Köpping (SPD), gehören gemäß Antwort auf unsere kleine Anfrage 6/5401 nicht nur Toleranz, sondern explizit auch die Motivation zur Akzeptanz unterschiedlicher sexueller Orientierungen dazu. Das bedeutet nichts anderes, als dass unterschiedliche sexuelle Lebensstile eben nicht nur toleriert, sondern ausdrücklich bejaht – ja regelrecht gefördert werden sollen.

Wir sind dagegen der Ansicht, das ausschließlich das traditionelle Familienmodell  Mutter, Vater, Kind besondere Förderung verdient, gerade angesichts der katastrophalen demografischen Situation in Deutschland. Noch finden solche Sexualmanipulations-Projekte an den Schulen freiwillig statt. Sollten den betroffenen Eltern die Inhalte diese Unterrichtseinheiten, an denen ihre Kinder teilnehmen, nicht explizit vorgestellt werden, werden wir uns gestatten, Aufklärungskampagnen zu starten. Die AfD-Fraktion lehnt diese Art sexueller Umerziehung ab und tritt für besondere Unterstützung traditioneller Familien ein.“