Frank Haubitz muss Hausaufgabenheft abarbeiten

Andrea Kersten Pressemitteilung

Zur Ernennung des neuen sächsischen Kultusministers, Frank Haubitz (parteilos), kommentiert Andrea Kersten, schulpolitische Sprecherin der „Blauen Gruppe“ im Sächsischen Landtag:

„Gratulation an Frank Haubitz und meine besten Wünsche für eine ergebnisreiche Schaffensperiode. In der Tat, vor dem neuen Kultusminister liegen Monate voller Arbeit für die Verbesserung und Beseitigung der faulen Stellen in einem Bildungssystem, mit dem er als Schulleiter und Vorsitzender des Philologenverbandes über zwei Jahrzehnte zweifellos die eine oder andere leidvolle Erfahrung gemacht hat.
Doch gerade die Praxisnähe und berufliche Laufbahn dürften ihn dazu befähigen, bei den mannigfaltigen Baustellen endlich anzupacken. Bei der von seinem Verband lautstark kritisierten Einstellungspraxis an sächsischen Schulen sowie fehlender Regelungen zur Mehrarbeit von Lehrkräften könnte er als erstes beweisen, dass er nicht nur poltern, sondern auch liefern kann.
Das Hausaufgabenheft für die Sanierung von Sachsens Bildungssystem ist randvoll. Frank Haubitz hat in den nächsten zwei Jahren keine Zeit, das Heft aus der Hand zu legen.“

 

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