Geld für freie Schulen: Zahlung muss schon zum nächsten Schuljahr möglich sein

Andrea Kersten Pressemitteilung

Die Schulen in freier Trägerschaft sollen in den kommenden fünf Jahren

30 Millionen Euro erhalten. Mit dem Geld soll versucht werden, Lehrkräfte an freien Schulen zum Bleiben zu bewegen. Die Träger fürchten, dass die beschlossene Verbeamtung dazu führen wird, dass viele Pädagogen in den besser bezahlten Staatsdienst wechseln.

Dazu MdL Andrea Kersten (Blaue Partei), bildungspolitische Sprecherin der Blauen Gruppe im Sächsischen Landtag:

„Die Zahlung der Gelder ist ein guter Schritt, um die freien Schulen vor einem größeren Aderlass von Lehrern zu bewahren. Wichtig ist allerdings, dass die Gelder ohne erneute Diskussionen gezahlt werden, denn der finanzielle Ausgleich ist ohnehin gesetzlich vorgeschrieben.

Vor allem müssen sie schon zum nächsten Schuljahr kommen – und nicht erst 2019/2020. Bis dahin hätten Pädagogen ob der finanziellen Vorteile inzwischen zu staatlichen Schulen gewechselt. Freie Schulen würde es dann erheblich schwerer fallen, die fehlenden Stellen neu zu besetzen.“

11.04.2018

Blaue Gruppe im Sächsischen Landtag

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