Wer Erdogan für seinen Präsidenten hält, hat nichts in der Nationalmannschaft zu suchen!

Andrea Kersten Aktuelles

 

Schon vor jeder Partie der Nationalmannschaft fallen Mesut Özil und Ilkay Gündogan auf. Denn anders als ein Jerome Boateng, Sami Khedira oder andere Spieler mit ausländischen Wurzeln singen diese beiden unsere Nationalhymne demonstrativ nicht mit.

 

Nun wissen wir auch, warum Özil und Gündogan nichts mit Einigkeit und Recht und Freiheit anfangen können. Einigkeit demonstrieren sie lieber mit Präsident Erdogan, Recht und Freiheit scheinen ihnen nicht so wichtig, wenn man die durch Erdogan geschaffene Lage in der Türkei betrachtet.

 

Mit dem Treffen zwischen Özil, Gündogan und dem Türkischen Präsidenten am vergangen Sonntag (13.05.18) haben sich beide Spieler dafür entschieden, einen Machthaber im Wahlkampf zu unterstützen und zu verehren. Einen Mann, der Andersdenkende verfolgt, einen völkerrechtswidrigen Krieg gegen Kurden führt, regelmäßig über Deutschland herzieht und keinen Hehl daraus macht, lieber autokratisch als demokratisch zu regieren. Was sollen nun die vielen Kinder und Jugendlichen denken, welche in Özil und Gündogan Vorbilder sehen?

 

Die Krone auf diesen Skandal setzte dann noch die Aufschrift auf dem Trikot Gündogans, welches er Erdogan überreichte. „Für meinen Präsidenten“ – Eine Aufschrift die zeigt, dass es nicht gelungen ist, viele der hier geborenen (Deutsch-)Türken von unseren Werten zu überzeugen. Geradezu lächerlich wirkt mit diesem Hintergrund die Erklärung der beiden. Man wollte nicht unhöflich sein und den Handschlag verweigern. Da stellt sich mir die Frage, warum mit dieser Aufschrift dann eine Form der Zuneigung gewählt wurde, die weit über den Handschlag hinausgeht.

 

Fakt ist: diese beiden Fußballspieler haben das Recht in der Nationalmannschaft zu spielen verwirkt! Sie haben mit ihrem Auftritt die Werte Deutschlands und der Nationalmannschaft mit Füßen getreten. Und es beweist eben, dass Integration nur dann gelingen kann, wenn sie –von beiden Seiten- auch gewollt ist.

Dass man eine Hymne, die rechtstaatliche Prinzipien ausdrückt nicht mitsingt, stattdessen lieber einem Diktator huldigt, kann nicht im Sinne des DFB und des deutschen Volkes sein! Eine klare Haltung des DFB darf hier erwartet werden: Nein zu Özil und Gündogan!

 

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