Herr Piwarz, verbieten Sie „Lesen durch Schreiben“!

Andrea Kersten Pressemitteilung

Eine Studie der Universität Bonn hat Lernansätze für Grundschüler zum Lesen lernen wie „Lesen durch Schreiben“ oder „Rechtschreibwerkstatt“ kritisiert. In einer Analyse zu Lernerfolgen von 3.000 Schülern schnitten diese Methoden besonders schlecht ab. In Sachsen ist es den Schulen freigestellt, ob sie nach der klassischen, bewährten Fibelmethode, oder nach neuen Varianten unterrichten.

Andrea Kersten, MdL der Blauen Partei, bildungspolitische Sprecherin, fordert:

„Sachsen sollte aus der Studie der Bonner Forscher Konsequenzen ziehen und nicht mehr die Schulen bzw. Lehrer entscheiden lassen, welche Lernmethode sie anwenden. Sachsen sollte sich dabei an Bundesländern wie Hamburg und Baden-Württemberg orientieren, die ‚Lesen durch Schreiben‘ bereits verboten haben. Das gute Abschneiden sächsischer Schüler in bundesweiten Bildungstests liegt sicher auch daran, dass im Freistaat nach wie vor nach der bewährten FIbelmethode gelehrt wird.

Reformpädagogik, die sich mehr an den Wünschen praxisferner ‚Experten‘ orientiert und Bewährtes als rückständig oder überholt geißelt, ist für Sachsens Schüler ungeeignet. Die Kinder im Freistaat dürfen und wollen keine Experimentierobjekte sein!

Damit das so bleibt, fordern wir Blauen Kultusminister Piwarz auf, die Schreibmethode ‚Lesen durch Schreiben‘ an Sachsens Schulen zu verbieten.“